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Martin Hensel nach 7 Jahren in Rottweil verabschiedet

 

In einem feierlichen Gottesdienst in Auferstehung Christi wurde Martin Hensel nach 7 Jahren Dienst als Gemeindereferent in der Seelsorgeeinheit Rottweil Heilig Kreuz, Auferstehung Christi, Neukirch und Hausen verabschiedet.
„Jetzt verabschieden wir innerhalb von einer Woche bereits den zweiten Martin", scherzte Pfarrer Jürgen Rieger in Erinnerung an die Verabschiedung von Pfr Martin Stöffelmaier vergangene Woche im Rottweiler Münster. „Nur dass dieser hier sich nicht zur Ruhe setzt sondern mit seiner Lebensgefährtin bei Ludwigsburg einen neuen aktiven Lebensabschnitt beginnt", setzte Rieger seine Einführung fort. Dass auch Hensels Zeit in Rottweil alles andere als eine Ruhezeit war, wurde nicht nur in Riegers Dankrede deutlich. Die brachliegende Jugend habe Hensel vor 7 Jahren übernommen und sie zu neuer Blüte gebracht, erinnerte der 2.Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Ralf Kuwan die Gemeinde. Er wisse noch ganz genau, wie zum ersten Mal bekanntgegeben worden sei, dass da ein neuer Gemeindereferent käme. Umso dankbarer sei er nun, dass aus den Anfängen zahlreiche Freundschaften gewachsen seien und ließ zahlreiche gemeinsame Erlebnisse wieder aufleben, nicht zuletzt die Beauftragung von Martin Hensel und seinen Kollegen, die für die gesamte Diözese in Auferstehung Christi stattgefunden habe.
Die zahlreich anwesenden Jugendlichen bedankten sich bei ihrem Martin in Form eines Gedichtes, das seine Initiativen und Leistungen der vergangenen Jahre in fröhlich jugendlicher Art vor Augen stellte.
Nachdem Jürgen Rieger auf die Verdienste Hensels um die Erstkommunionvorbereitung und den Internetauftritt der Gemeinde hingewiesen hatte brachte er die sieben Jahre mit ihm als Gemeindereferent auf den Punkt: Hensel habe immer als Orientierungspunkt den Aufbau des Himmelreiches im Auge gehabt und das sei auch der rote Faden durch seine Arbeit gewesen: Auferbauer des Himmelreiches hier in Rottweil.
Martin Hensel freute sich sichtlich über die Glückwünsche und Ehrungen, blieb sich aber seiner bescheidenen Art treu: Anstatt sich auf den Lorbeeren auszuruhen ehrte er die anwesenden Ministranten für ihre mehrjährigen Dienste und legte die Jugendarbeit der Gemeinde ans Herz. Neben dem Dank für viele Jahre Ministrantendienst konnten auch drei Mädchen der Mädchenkantorei Auferstehung Christi für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt werden.
Nach dem Gottesdienst hatten die Besucher noch Gelegenheit, sich von Marin Hensel bei einem Glas Sekt zu verabschieden. „Seine" Jugend allerdings feierte mit einem ganzen Nachmittag im Gemeindezentrum den Abschied. Dem Vernehmen nach ist es dabei recht fröhlich hergegangen.
Michael Becker


Fotos Roland Zimmerer