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Von wegen Generation „Gleichgültig"Jugendsonntag in Auferstehung Christi

 

Mit einem deutlichen Statement machte die Jugend der Gemeinde Auferstehung Christi deutlich, dass sie zur Kirche eine Meinung haben und diese auch vertreten möchten.
In einem musikalisch lebendigen und kreativen Gottesdienst bekannten sie sich zum sogenannten „synodalen Weg". Dieser geht auf eine Initiative der deutschen Bischöfe zurück und will in Gesprächen während der kommenden zwei Jahre Veränderungsbedarf in der Kirche ansprechen und Erforderliches in die Wege leiten. Themen wie die Sexualmoral der Kirche, die zölibatäre Lebensform der Priester und die Rolle von Frauen in der Kirche kommen auf die Tagesordnung. Und die Rottweiler Jugendlichen aus Auferstehung Christi und der Münstergemeinde gaben deutlich zu verstehen, dass sie da Handlungsbedarf sehen.

„Keine Sorge - ich denke an dich." Unter diesem Zuspruch stand der Gottesdienst, gemeint als mutmachende Zusage Gottes an die Jugend. Doch recht bald wurde in den Liedern der Band um Patrick Mink und Marcel Raffoul, dem ergreifend von Verena Mink interpretierten Lied „Ist da jemand?" und auch der von zwei Firmbewerbern gehaltenen dialogischen Predigt deutlich, dass der Zuspruch durchaus in beide Richtungen zu verstehen war. „Keine Sorge - wir denken an dich", vermittelten die jungen Menschen in Richtung zur Kirche.

Der Jugendsonntag schließt im Jahreslauf der Kirche das alte Jahr ab und soll ihm am sogenannten Christkönigssonntag sozusagen die Krone aufsetzen bzw. ein letztes Highlight geben. Danach beginnt die Zeit des Advent mit der Vorbereitung auf Weihnachten.
Michael Becker