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Danke allen Sternsingern, die in diesem Jahr wieder den Segen in die Häuser getragen haben

 

Sternsinger sammeln fast 6600 Euro

Auferstehung-Christi: 49 Kinder und 29 Begleiter waren zwei Tage unterwegs

 

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Die beeindruckende Anzahl der Auferstehungs-Sternsinger. Foto: Moni Marcel

 

wei Tage lang waren die 49 Sternsinger der Auferstehung-Christi-Gemeinde unterwegs, um den Häusern der Gemeinde den Segen „Christus mansionem benedicat", also „Christus segnet dieses Haus" zu bringen, und dabei Spenden zu sammeln für die vielen Flüchtlinge in Malawi. Am Ende waren genau 6599,58 Euro zusammengekommen, und natürlich eine Menge Süßigkeiten. Begleitet wurden die Kinder von neun Jugendlichen und etwa 20 Erwachsenen, und die feierten am Dreikönigstag gemeinsam mit der Gemeinde den Abschlussgottesdienst in der Auferstehung-Christi-Kirche. Hier verdeutlichten die Kinder in ihren Texten, was es heißt, Flüchtling zu sein: „Stellt Euch vor, Ihr könnt nach diesem Gottesdienst plötzlich nicht mehr nach Hause zurück und müsst fliehen mit nur dem, was ihr am Körper tragt!" 46 Prozent der geschätzt 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

 

Ob in Afrika, Asien oder Lateinamerika: Die Sternsinger helfen Flüchtlingskindern in zahlreichen Ländern. Kinder, die wegen des Bürgerkriegs aus Syrien geflohen sind, erhalten Medikamente, Lebensmittel und Decken. In Südafrika oder im Kongo sorgen Projektpartner dafür, dass Flüchtlingskinder an ihrem Zufluchtsort zur Schule gehen können. Traumatherapie und Friedenserziehung stehen in ehemaligen Bürgerkriegsländern wie Sierra Leone oder Sri Lanka auf dem Programm. Örtlich rückt das Flüchtlingslager in Dzaleka im Beispielland Malawi (Ostafrika) in den Mittelpunkt der Aktion. Knapp 17.000 Menschen leben in dem Lager, in dem die Sternsinger ebenfalls Schulprojekte und Programme zur Traumatherapie unterstützen. Nun, die Auferstehungs-Sternsinger haben ihren Teil dazu beigetragen, und das wurde dann mit einem Abschlussessen im Gemeindezentrum gefeiert, zu dem alle Helfer und Sternsinger eingeladen waren und für das sich das Sternsinger-Küchenteam um Daniela Probst mächtig ins Zeug gelegt hatte.