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Herzerfrischender und fasnachtlich gestalteter Gottesdienst

 

... und zum Schluss erklang der Narrenmarsch.

 

 

Ein Wortgottesdienst zum Fasnetsonntag unter der Leitung von Gemeindereferent Martin Hensel und Diakon Michael Wollek erfreute Kirchenbesucher und vermittelte ihnen den Gedanken, dass Feude und Friedfertigkeit nicht nur ein Kennzeichen der Rottweiler Fasnet seien, sondern ein urchristliches Anliegen „Jedem zur Freud und niemand zum Leid".
Die musikalische Gestaltung übernahm die Band „Tibi Deo".


Zur Einstimmung stellten Jugendliche in einer szenischen Darstellung vor, wie sich die „dunklen" Seiten der alltäglichen Belastungen in Freude verwandeln und das Leben wieder „bunt" wird. Dazu verhalf ihnen ein Rottweiler Bajass.
Auch eine große Gruppe hör- und sprachgeschädigter Menschen nahm am Gottesdienst teil und gestaltete ihn durch den Gebärdenchor mit. So wurden alle, auch die gereimten Texte des Gottesdienstes in die Gebärdensprache übersetzt.

 

 

Diakon Michael Wollek trug das Evangelium nach Matthäus in gereimter Form vor und so auch die anschließende Predigt, die auf die Rottweiler Fasnet Bezug nahm, indem sie den Weckruf der Narren aufgriff: „Auf, wachet auf , ihr Christen wachet auf..." Die Fasnet erinnere an Gottes Himmelreich, sie wolle Freude und Frieden bringen und Lebensmut und Gottvertrauen vermitteln, von dem im Evangelium die Rede war.
Auf die Fürbitten, ebenfalls in gereimter Form wurden jeweils folgendermaßen geantwortet: „Es denkt der Narr nicht nur an sich - erhör uns Herr, wir bitten Dich!"

 

Mit dem Philipp Neri-Lied (er bezeichnete sich als „Narr Gottes" und wirkte in Rom) und dem Narrenmarsch endete der Gottesdienst und mit herzlichen Applaus für alle Beteiligeten.

 

(Text: Gabi Mohm, Fotos: Roland Zimmerer)