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„unsere Gemeinde feiert heute Namenstag".

 

Osternacht in der Gemeinde Auferstehung Christi

 

 

Diese Erklärung lieferte Gemeindereferent Martin Hensel den Erstkommunionkindern von Auferstehung Christi auf die Frage warum die Osternacht in ihrer Gemeinde so groß gefeiert wird. Die Gemeinde feiert Patrozinium; Umgangssprachlich Namenstag.

 

In einem feierlichen Gottesdienst feierte die italienische Gemeinde und die Gemeinde Auferstehung Christi gemeinsam die Osternacht. Beginn des Gottesdienstes war am Osterfeuer, das die Pfadfinder entfacht haben. „Warum ist diese Nacht so anders als alle anderen Nächte?" fragt ein Kind. Der Vater antwortet: „In dieser Nacht wandelt sich die Geschichte der Welt und die Geschichte der Menschen."


Mit der Segnung des Osterfeuer und der Osterkerze geht die Gemeinde in die dunkle Kirche ein. Die Erstkommunionkinder und Ministranten ziehen mit der brennenden Osterkerze ein und teilen das Osterlicht an die Gemeindemitglieder aus. Das Licht der Osterkerze verbreitet sich. Die Mädchenkantorei unter der Leitung von Regionalkantor Wolfgang Weiß begleitet den Gottesdienst mit ihrem Gesang.

 

Zum festlichen Gloria ertönt die Orgel zum ersten Mal wieder seit Gründonnerstag. Das komplette Licht geht an. Allen wird deutlich: Christus ist auferstanden.

In seiner Predigt benutzte Diakon Michael Wollek das Bild des Weckers. Er verglich das Auferstehen mit dem aufstehen morgens. Die Erstkommunionkinder haben mitgedacht und erkannt es gibt einen Unterschied zwischen Aufwecken und Aufstehen. Unsere eigene Kraft lässt uns morgen nach dem Aufwecken auch Aufstehen. Bei der Auferstehung kam diese Kraft von Gott und hat sogar den Tod überwunden, so dass wir als vollendete Menschen auferstehen.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Gemeinde zum Patroziniumsfest ein. Bei herzlichen und fröhlichen Osterlachen feierte man gemütlich Namenstag und die Auferstehung Christi.