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Ökumenischer Gottesdienst zur Kinderbibelwoche

 

Die Kinderbibelwoche ist im kirchlichen Veranstaltungskalender eigentlich ein Selbstläufer. Aber in diesem Jahr ist auch dieses schöne Angebot für Kinder wie so Vieles nur in veränderter und stark gekürzter Form möglich. Stichwort: Corona. Dennoch kamen einige Familien mit ihren Kindern aus den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden zusammen, um sich in eine biblische Gestalt oder Geschichte zu vertiefen. Das Feiern des Gottesdienstes wollten sich weder die Familien noch die Veranstaltenden nehmen lassen. So bereiteten die Verantwortlichen um Gemeindereferentin Sigrun Mei und Pfr. Annegret Künstel einen ansprechenden Gottesdienst in Auferstehung Christi vor.
Inhaltliches Herzstück war der Klassiker unter den Psalmen der Bibel: Psalm 139 mit seinem zentralen Satz: „Von allen Seiten umgibst du mich, oh Herr." Wie ein roter Faden durchzog diese Aussage den Gottesdienst.
Musik: Gestaltet von der Musikband der Gemeinde Auferstehung konnten die erlaubten Sänger von der Empore aus die Gemeinde in Bewegung bringen, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Statt mit der Stimme „sangen" die anwesenden Gottesdienstbesucher mit Gesten. Wo sonst während der kalten Jahreszeit die Menschen in ihren Mänteln in den Bänken sitzen und zuhören, kam fast tänzerischer Schwung in die Kirche.
Verbildlichung: Ausgehend von der fiktiven Ann-Kathrin, die sich Gedanken über die Anwesenheit Gottes in der Welt macht, entwickelte sich auf zwei flipcharts ein zum Nachdenken anregendes Meditationsbild, zum Ausdruck bringend, dass Gott tatsächlich über allem und in allem ist.
Predigt: Im Dialog verdeutlichten Sigrun Mei und Annegret Künstel die Alltagsbedeutung des Leitsatzes: Habt ihr euch heute schon angeschaut und wertgeschätzt? Die Predigt mündete in einen gemeinsamen Dank dafür, in dieser Welt einzigartig zu sein, einer von 7 Milliarden, einer wie kein anderer.
Zahlreiche ökumenische Gespräche ergaben sich im Anschluss an den Gottesdienst, Begegnungen, die davon zeugen, dass die ökumenische Verbundenheit schon lange kein Wunschtraum sondern gelebte Realität ist. Eine Verbundenheit, die nach mehr statt nach weniger ruft.

(Michael Becker)

 


Foto: Veronika Heckmann-Hageloch
Foto: Roland Zimmerer

Ein starkes Team: Pfarrerin Annegret Künstel und Gemeindereferentin Sigrun Mei