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Eckhard Graeff, Organist der Kirchengemeinde Auferstehung Christi, wurde verabschiedet

 

Mit Wehmut und großer Dankbarkeit nahm die Kirchengemeinde Auferstehung Christi am Dreifaltigkeitssonntag Abschied von ihrem langjährigen Organisten und Chorleiter. Gerade in Coronazeiten, wo Gemeindegesang untersagt ist, erfreute er die Kirchenbesucher durch sein inspirierendes Orgelspiel und mit einer kleinen „Konzertzugabe" am Ende jedes Gottesdienstes.

 

Herr Graeff bat nach fast 20 Jahren Organisten- und Chorleitertätigkeit um die Entbindung von seinen Diensten aus gesundheitlichen Gründen. Pfarrer Jürgen Rieger hob noch einmal seine Tätigkeitsfelder hervor: Seit 2002 leitete Herr Graeff den Chor Vox Nova, mit dem er jedes Jahr zu Weihnachten und Ostern eine Orchestermesse aufführte. Immer wieder gab es auch unter seiner Leitung die beliebten Gospelgottesdienste. Die Betreuung der Renovation der Lenter Orgel in Auferstehung Christi lag ebenfalls in seiner Hand. Eckhard Graeff war beliebt auf Grund seiner bescheidenen, freundlichen und unkomplizierten Art, die auch spontane unvorhergesehene Einsätze möglich machte. Die Kirchengemeinde sei seine zweite Heimat, so äußerte er sich einmal und Pfarrer Rieger gab der Hoffnung Ausdruck, dass Herr Graeff doch immer wieder in Auferstehung Christi an der Orgel zu hören sei: „ Die Schlüssel für die Kirche und die Orgelempore behältst Du auf jeden Fall".


 

Die Regionalkantorin Lisa Hummel überreichte im Namen der Kirchengemeinde einen Blumenstrauß mit Geldgeschenk und hob ebenfalls die vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit hervor. Am Schluss des Gottesdienstes sang die Solistin Julia Bernhart ein selbst verfasstes Abschiedslied nach dem „Halleluja" von L. Cohen: ..."Ich weiß, Du bleibst ein Teil von hier, in unseren Herzen bleibst Du hier...". Mit herzlichem Applaus und der einen oder anderen Abschiedsträne dankte die Kirchengemeinde Eckhard Graeff.

 

Bericht: Gabi Mohm

Fotos: Bernard Raschke