Wer teilt gewinnt - Erstkommunion in Auferstehung Christi

 

 

Unter dem Motto „Wer teilt gewinnt" fand am Tag der deutschen Einheit die erste von insgesamt vier Erstkommunionfeiern in Auferstehung Christi statt. Die Geschichte von dem kleinen Jungen im Evangelium, der mit kindlicher Offenheit sein gesamtes Vesper Jesus zur Verfügung stellt und damit die Herzen der anwesenden Tausenden Menschen öffnet, sodass auch sie das ihre beitragen und alle satt werden können - in Zeiten von Flüchtlingsströmen, Corona-Pandemie und wirtschaftlicher Sorgen auch für die Erwachsenen aktuell. Das spürten die anwesenden Gäste und Gemeindeglieder recht schnell, sodass der Gottesdienst eine große Betroffenheit auslöste.

 


6 Kinder, namentlich Johannes Behnke, Melina Niebann, Yannic Niebann, Lino Springmann, Nico Stumpp und Manuel Ulrich hatten sich mit ihren Begleiterinnen Maria Behnke und Jasmin Springmann in wöchentlichen Treffen auf diesen Tag vorbereitet. Claudia Müller hatte die Kirche festlich geschmückt unter anderem mit dem reichlichen Erntedankaltar, die Musikgruppe Tibi deo trug passende und ergreifende Lieder und Musikstücke zum Fest bei.
Um den Hygienevorschriften gerecht zu werden werden die Erstkommunionfeiern in diesem Jahr auf vier Gottesdienste verteilt, drei davon für die Kinder aus der Gemeinde Auferstehung Christi, einen für die Kinder aus Hausen, da in der Hausener Kirche der nötige Abstand nicht gewährleistet werden kann. Die Erstkommunion, dh. das erste Mal, dass Kinder an der Eucharistie, also dem Abendmahl teilnehmen dürfen, gilt in der katholischen Kirche als volle Aufnahme in die Gemeinde. Sie ist zwischen Taufe und Firmung die zweite Station auf dem Lebensweg hin zum eigenständigen Bekenntnis zum Glauben. Eigentlich wird sie am Sonntag nach Ostern, dem Weißen Sonntag, so benannt nach den weißen Gewändern an diesem Tag, gefeiert, wurde aber wegen des Lockdown im Frühjahr auf die Sonntage im Oktober verschoben.
Michael Becker

 


 

Fotos: Roland Zimmerer