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Te deum - Rhythmus durch das Stundengebet der Kirche

 

Ich spreche mit einem Menschen, da piept das Handy - nur kurz draufschauen. Und schon bin ich nicht mehr ganz bei der Sache.
Ich bekomme eine email und weiß, der Absender möchte gleich eine Antwort. Was früher eine Woche Zeit hatte, muss jetzt innerhalb einer Stunde erledigt werden.
Diese Liste könnte unbegrenzt so weitergehen und der Tenor wäre immer derselbe:
Unsere moderne Welt ist unübersichtlicher, schneller, eben digitaler geworden. Alte Gewohnheiten brechen auf, Traditionen gelten nicht mehr, Institutionen verlieren ihre Autorität.
Da hilft es, wenn man sich hin und wieder einfach rausnimmt. „Ich bin dann mal weg" Dieser Buchtitel brachte es seinerzeit auf den Punkt und wurde ein Riesenerfolg.
Kleine Auszeiten am Tag, Zeiten für Gott bietet das Stundengebet der Kirche. In den Klöstern beten sie sie bis zu 5mal am Tag. Unterbrechungen der Arbeit, Innehalten vor Gott.
Für Menschen, die nicht im Kloster leben, für Menschen im Alltag zwischen Beruf und Familie und Freizeit bietet das Kloster Maria Laach mit seinem Gebetbuch Te deum eine solche Gelegenheit. Morgenlob, Schriftlesung, Abendlob und Nachtgebet. Wann es mir auch „reinläuft", kann ich mich in diesen Rhythmus einschwingen.
Ein besonderer Dienst ist es, dass das Kloster das Buch nicht nur im Abonnement anbietet mit vielen wertvollen auch theologischen Impulsen sondern die Gebetszeiten im Internet zum Mitbeten Tag für Tag, eben Te deum heute veröffentlicht:

https://www.maria-laach.de/te-deum-heute/

Und wer weiß, wer in meiner Nähe, auch hier in der Gemeinde gerade jetzt mit mir verbunden ist über das Gebet.
Michael Becker