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Bau und Geschichte

 

Vierzig Jahre Leben in Auferstehung Christi

Die Gläubigen fänden beim Gottesdienst in der Ruhe-Christi-Kirche keinen Platz mehr. Die Vorstadt wachse weiter in Richtung Süden; strebe über den Klosterbach hinweg in Richtung Bettlinsbad. Solche seelsorgerlichen und stadtplanerischen Gründe waren es, die von dem damaligen Dekan Dr. Ochs aus in den 1960er Jahren die Planung für eine neue Kirchengemeinde im Süden Rottweils beginnen ließen. 1968 wurde dann auch eine Seelsorgestelle eingerichtet; der Eucharistinerpater Siegfried Neubrand wurde deren Kurat. 1970 stand dann die neue Kirche am Krummen Weg, am höchsten Ort und als Krönung der Vorstadt, wie es in der lateinischen Grundsteinsurkunde heißt. Freilich blieb das große Bauvorhaben letztlich unfertig; Ein Pfarrhaus wurde nie gebaut, auch kein Gemeindehaus. Was dann später als Gemeindezentrum entstand, war eher eine Notlösung.


Die Gemeinde der Gläubigen selber gleich als "modern" und jung angesehen war über Stufen zusammen gewachsen. Dies war zunächst die Kapelle der Eucharistiner oberhalb der Königstraße und dann deren neue Kapelle im Neubau am Krummen Weg, das waren Stationen ,die brachten Menschen zueinander, stießen Bewegungen an; Gesprächskreise, Treffen junger Familien, Nachbarschaftshilfen.

In mancher Beziehung ist diese neue Gemeinde ihrer Mutter verpflichtet: Die große und als auffällig modern empfundene Kirche samt der liturgischen Grundausstattung war ein Geburtstagsgeschenk. Entsprechend gehen auch architektonische und Namensverbindungen zur Stadtmitte hin; Das Patronat schließt die Passionsfolge von des Ruhe des Herrn und seiner Kreuzigung in der Auferstehung ab. Der Haupteingang samt Grundstein sichtbar und Taufkapelle wenden sich gegen Norden, also der Stadtmitte mit dem Münster zu.


Wer die schlichte Schönheit dieses Gotteshauses herausheben will, der muss Vorurteile überwinden; der sichtbare Beton, Grau in Grau, die vielen Regenflecken.. Und doch, so glauben wir, bleibt genug an gelungener Baukunst übrig, um das Lob dieses Baus zu singen, auch nach verschiedenen Ein-und Umbauten; Da ist viel Platz im Altarraum, rundum der Blick nach außen, ins Leben der Menschen und in die Natur, die Nähe zum Altar auch von den hinteren Bänken aus, die Geste des Durchbruchs vom festen Gestein :am Altar, am Tabernakel- und die Bescheidenheit in der "Möblierung".
Das 1970 amtlich begonnene Leben der Auferstehung-Christi-Gemeinde ist den Weg der Menschen in Rottweil mitgegangen. "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute...sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi".


Dieser Leitsatz aus dem Konzilsdokument über die "Kirche in der Welt von heute" ist im Text des Grundsteins niedergelegt; er könnte auch als Handlungsanleitung für das religiöse Leben von uns Christen im der neuen Gemeinde verstanden werden.

 

Werner Kessl, 2011

 


Chronik

 

2007/2008


Sanierung und Neuintonierung der Orgel


 

23.09.2000


Wiedereinweihung der Kirche durch Domkapitular Klaus Krämer, Rottenburg


 

März/April 1999


Beginn der Umbaumaßnahmen, ausführende Architekt: Joachim Schöllhorn, Darmsheim. Künstlerische Gestaltung: Siegfried Haas, Rottweil


 

24.11.1996


Genehmigung durch die Diözese Rottenburg Stuttgart für den Bau der Heizzentrale und Kirchenheizung


 

21.07.1996


einstimmiger Beschluss des Kirchengemeinderates zur Erneuerung der Kirchenheizung und dem Einbau einer solarthermischen Anlage


 

Januar 1996


erste Überlegungen zur Erneuerung der Heizungsanlage (umweltfreundlich und energiesparend)


 

21.06.1970


Kirchweih und Weihe des Kindergartens durch Bischof Carl Joseph Leiprecht, Rottenburg


 

1971

 

Bau und Einbau der Orgel durch die Firma Albert Reiser


 

Dezember 1969


Rohbau der Kirche fertiggestellt


 

15.09.1969


Beginn des Turmbaus


 

25.04.1968


Grundsteinlegung Kirche


 

11.06.1967


Erster Spatenstich zum Kirchbau


 

11.05.1967


Eintrag ins Grundbuch für Bauplatz


 

14.04.1966


Erster Spatenstich Kindergarten


 

1967 - 1970

 

Bau und Ausführung


 

12.01.1967


Genehmigung des Baus einer katholischen Kirche in Rottweil- Süd durch Bischof Carl Josef Leibrecht nach den Plänen des Architekturbüros Kammerer & Belz / Stuttgart Das Raumprogramm sieht 600 Sitzplätze im Hauptschiff und 60 weitere Plätze auf der Empore vor.


 

ab 1963


Planung in verschiedenen Phasen, - Ausschreibung, Entwürfe, Modelle, Gutachterverfahren, Beauftragung und Ausführung


 

29.03.1960


Anfrage von Dekan Ochs beim Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg


 

28.03.1960


als geeignetes Grundstück wurde das Gelände rechts des Merkt'en Wäldle befunden


 

 

Pfarrer

 

seit 2006


Jürgen Rieger- Pfarrvikar


 

seit Dezember 2005


Martin Stöffelmaier- Leiter der Seelsorgeeinheit


 

Oktober 2000 bis September 2005


Dr. Martin Schniertshauer


 

Juni 1987 bis Juli 2000


Karl Hermanns


 

Oktober 1970 bis April 1987


Siegfried Neubrand


Kontakt

Pfarrbüro

Dagmar Hezel

Im St. Michael 1

78628 Rottweil

Tel.: 0741 / 15082
Fax: 0741 / 1755018

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