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Ein neues Weihrauchfass

 

Für das Rauchfass wurde von Siegfried Haas die Form einer Taufschale aufgenommen, da die Taufe die Grundlage christlichen Lebens ist.


Es ist deshalb nur logisch, wenn der Künstler aus diesem Gedanken heraus einen Vers aus Jesus Sirach aufgriff, um der Gemeinde beim festlichen Gottesdienst sinnstiftend zu verkünden: „ WIE WEIHRAUCH WERDET IHR EUEREN DUFT VERSTRÖMEN. - HALLEELUJA." (vgl. Sir 39,14). Als Freund des Choralgesangs dachte er dabei an den gesungenen Halleluja-Vers: Ein Doppel-E soll zum Singen animieren.

 

Dieses Band bildet die Wandung des Rauchfasses und umschließt sinnbildlich das Leben eines Christen. Den Abschluss des Rauchfasses bildet deshalb auch wieder die - allerdings nun umgestülpte - Taufschale.

 

„Der Herr vollende an dir, was er in der Taufe begonnen hat", wird bei der Beerdigung dem Verstorbenen mit Weihwasser zugesprochen. „Dein Leib war Gottes Tempel, er schenkte dir ewige Freude!" ist das Gebet, das mit der Spendung des Weihrauchs verbunden ist. Der Im-Herrn-Verstorbene soll nun den „Duft" des Himmels erfahren dürfen.

 

Das aus diesen Gedanken entwickelte Rauchfass erinnert deshalb kaum an gotische oder an barocke Formen, die uns - auch in vielen Nachahmungen - vertraut sind. Es erinnert auch nicht an bisherige Versuche, eine zeitgemäße moderne Form zu entwickeln. Dem Künstler ist es gelungen, mit dem Rauchfass die Verkündigung einer zentralen Glaubensüberzeugung zu verbinden.

 

Das Rauchfass ist von der Fa. Strassacker, Süssen, gegossen worden - des leichteren Gewichtes wegen in Aluminium. Die Oberfläche ist jedoch „bronziert" und passt deshalb gut zu dem ebenfalls von Siegfried Haas geschaffenen bronzenen Vortragekreuz

 


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